In manchen Wochen wirkt dein Baby unruhiger, schläft kürzer oder braucht mehr Nähe. Das kann mit Entwicklungsschritten zusammenhängen – das Gehirn verarbeitet Neues, die Welt fühlt sich intensiver an. Mehr Weinen ist dann oft ein Zeichen von „zu viel“. Hilfreich ist, euer Tempo zu drosseln: kürzere Wachphasen, gedimmtes Licht, leise Stimmen, wiederkehrende Rituale. Tragen, Körperkontakt und ruhige Bewegungen geben Sicherheit. Manche Babys trinken in solchen Phasen häufiger, aber kürzer. Beobachte die Signale: abgewandter Blick, angespannte Hände, Jingeln mit den Beinen, Gähnen – das kann „Pause“ bedeuten. Ein früher Übergang in Ruhe hilft, bevor Übermüdung entsteht.
Wenn du unsicher bist, ob mehr dahintersteckt, sprich deine Kinderärztin/deinen Kinderarzt an. Meist zeigen sich solche Phasen von selbst – und nach dem Schub wirkt vieles plötzlich „runder“.

